Pfarrei Lambertsneukirchen
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Geschichte

                                      

 

Unsere heutige Orgel

Am 7. April 1984 beschloss die Kirchenverwaltung ( Meindl Georg, Schweiger Josef, Dummer Georg und Auburger Johann), dass eine neue Orgel angeschafft wird, weil die alte nach Ansicht der Orgelbaufirma August Hartmann nicht mehr repariert werden kann.

Ende 1984 wird  nach Plänen von August Hartmann und dem damaligen Kirchenmusiker Heribert Ackermann mit dem Bau der neuen Orgel begonnen.

Die neue Orgel bekam sechs Register, deren Pfeifen größtenteils von der Orgel von 1905 verwendet wurden.

Die Register im Überblick:

Gedackt 8`54alt30 Pfeifen aus Zinn, 24 aus Holz
Prinzipal 4`54alt54 Zinnpfeifen
Holzflöte 4`54neu54 Holzflöten
Oktave 2´54alt 
Mixtur 2 2/3´ 3 fach162alt / neuMetall
Subbas 16´27altHolz

Fernere Bestandteile:

a) Traktur: Mechanische Tonregistersteuerung, Wellen und Winkel in Messingachsen bzw. Druckfilzlagerung. Ärmchen und Achsen aus Messing vernickelt. Tonabzug durch befilzte und aus getuchten Bleipulpetten.

b) Windlade: Schleiflade aus bewährter Konstruktion. Witterungsbeständige Einzeltondichtungen. Ventile befilzt und beledert, mit Gangbegrenzung. Ladenkorpusse mehrfach verleimt.

c) Spieltisch: freistehend mit Blick zum Altar

d) Windversorgung: Elektrischer Winderzeuger, geräuscharm

e) Gehäuse, Prospekt: Die Prospektfront wird wieder verwendet; Geschlossenes Gehäuse mit drei Prospektfeldern

f) Aufstellung: Das Manual wird in einem Holzgehäuse in die Emporenbrüstung eingebaut. Gestaltung in der Mitte Niederfeld, zwei Türme zu beiden Seiten, mit Durchblick zum Altar; Das Pedalwerk kommt an die Mauer mit einem eigenem Gehäuse, davor der Spieltisch.

 

Kurzer Rückblick über die Geschichte der Orgel

1850Es existierte bereits vor 1850 eine Orgel in der Pfarrkirche
1850Neue Orgel wird angeschafft

Orgelbauer: Adrian Ehrlich aus Passau

Größe: 5 Register (Prinzipal 4, Oktavo 2, Mixtur 2 fach, Flauto Dolce 4, Copel 8)

Die ganze Orgel kostete damals 300 Mark

1905Eine neue Orgel wird angeschafft

Orgelbauer: Binder und Sohn, Stadtamhof;

Größe: 6 Register (Prinzipal 8, Salicional 8, Gedeckt 8, Oktave 4, Mixtur 2 2/3 3fach, Subbas 16)

 

1917Während des Ersten Weltkrieges wurden alle Metallpfeifen ausgebaut; Grund: Sicherstellung der Rüstungsreserve für die Wehrmacht
1928Wurden Pfeifen wieder eingebaut
bis 1984Befand sich die Orgel im schlechtesten Zustand und musste sehr oft repariert werden( meistens von der Firma Willibald Siemann aus München)
1984Bau einer neuen Orgel.

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