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Romwallfahrt der Ministranten aus Lambertsneukirchen
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Ministranten der Pfarrei Lambertsneukirchen nahmen in der ersten Ferienwoche
teil an der internationalen Ministranten Romfahrt, die alle 5 Jahre stattfindet.
Insgesamt waren über 42.000 Ministranten aus 18 Ländern Europas in Rom. Das
Motto dieser Fahrt lautete „Spiritus Vivificat“, der Geist macht lebendig.
1.Tag
Am Sonntag, den 30. Juli um 2:45 Uhr in der
Früh wurde unsere Gruppe, bestehend aus elf Ministranten, Fellner Katja, Fellner
Sandra, Hecht Sandra, Jobst Anja, Jobst Florian, Lorenz Corinna, Lorenz Simone,
Mindel Michael, Scheubeck Fabian, Schuierer Carina und Uschold Katharina, sowie
der Aufsichtsperson Sonja Auburger und dem Pfarreiverantwortlichen Thomas
Tausendpfund mit einem Bus der Firma Dechant vor der Kirche abgeholt. Unterwegs
sammelten wir noch die 9 Minis aus Neutraubling mit ihrem Pfarrer Herrn Gradl
und die 24 Minis aus Barbing mit ihrem Pfarrer Dr. Konrad ein. Zusammen machten
wir uns auf nach Rom.
Während der Busfahrt wurden einige Pausen
eingelegt, in denen wir auf den Parkplätzen andere Busse aus anderen Pfarreien
trafen. Nach der 15 stündigen Busfahrt, die ohne Staus und trotz Hitze, dank
Klimaanlage und zwei ausgeruhten Busfahrern, angenehm verlief, erreichten wir um
18:00 Rom.
Der
erste Tag in Rom wurde nur noch zur Erkundung der näheren Umgebung und zum
Abendessen genutzt. Schnell schlossen wir Freundschaft mit den Minis der anderen
Pfarreien, besonders mit den Minis aus Hainsacker, die mit den Minis aus
Steinsberg auch in unserem Hotel untergebracht waren. Leider mussten wir am
ersten Tag feststellen, dass unser Hotel in einem etwas heruntergekommenen
Viertel von Rom lag, und wir jeden Tag etwa 40 Minuten mit dem Bus bis zur
Altstadt brauchten. Auch das Essen im Hotel entsprach nicht unseren Erwartungen.
2.Tag
Am 2. Tag machten wir uns nach dem Frühstück
auf zum Vatikan. Am Petersdom angekommen, sahen wir erst einmal eine riesige
Menschenmenge. Daher entschlossen wir uns zuerst den Deutschen Friedhof zu
besichtigen. Dieser wurde von der Schweizer Garde bewacht. Nachdem wir uns als
Deutsche ausgewiesen hatten, wurde uns Einlass gewährt, und wir durften uns auf
dem kleinen idyllischen Friedhof umsehen. Danach besichtigten wir im Petersdom
die Heilige Pforte, die Petrusstatue und den Altar. Außerdem entschlossen wir
uns zu einem Aufstieg auf die Kuppel, was sich nach eineinhalbstündigem Anstehen
als sehr abenteuerlich herausstellte, und wir mit einem gigantischen Ausblick
auf ganz Rom belohnt wurden. Nach einer kurzen Pause im Vatikan fuhren wir mit
der U-Bahn zur Laterankirche, wo für alle Minis aus der Diözese Regensburg ein
eigener Begrüßungsgottesdienst unter der Leitung von unserem Diözesanbischof
Gerhard Ludwig stattfand. Der Gottesdienst wurde von einer Jugendband umrahmt.
3.Tag
Vormittags eroberten wir, ausgerüstet mit
unserer Bayernfahne, das Kolosseum. Das riesige Bauwerk versetzte uns alle in
Erstaunen. Am Nachmittag besuchten wir das Forum Romanum und die Altstadt.
Abends bummelten wir durch die Gassen Roms und warfen unsere Münzen in den
Trevi-Brunnen. Bei einbrechender Dunkelheit setzten wir uns auf die Stufen der
Spanischen Treppe und ließen es uns inmitten hunderter anderer Bayern gut gehen.
Leider versäumten wir die letzte U-Bahn, und mussten deshalb einen längeren
Fußmarsch zurücklegen, um noch rechtzeitig zum Hotel zu kommen.
4.Tag
Ausgestattet mit unseren Pilgerhüten,
Pilgertüchern, und Bayernfahne begaben wir uns auf den Petersplatz, wo wir auf
die Audienz warteten. Die Stimmung auf dem Platz war faszinierend, überall
Fahnen, Tücher und Hüte von Ministranten aus ganz Europa. Pünktlich um 10:30
fuhr Papst Benedikt mit seinem „Papaauto“ durch die Reihen. Nachdem uns der
Papst herzlich begrüßt hatte, band er sich das Pilgertuch um, und hielt eine
kurze Rede. Er bezeichnete die Minis als Apostel Jesu und forderte sie auf immer
auf die Stimme Jesu zu hören und mit ihm vereint zu bleiben. Nach dieser in
sechs Sprachen gehaltenen Botschaft, spendete er uns den Segen.
Dieses Ereignis war für uns der Höhepunkt der
Wallfahrt.
Abends besuchten wir das Hard Rock Cafe, den Pantheon, die Piazza Navona, die
Elefantensäule, die Colonna Säule , die Via Condotti und das Römische Parlament.
Nachts trafen wir uns auf unseren Zimmern auf eine gemütliche Plauderrunde.
5.Tag
Zum
Abschluss unserer Romreise gönnten wir uns einen Badeausflug an den Albaner See.
Dieser ist ein Vulkansee, der nur etwa eine halbe Stunde von unserem Hotel
entfernt war. Wir genossen das herrliche Wetter, das warme Wasser, den schönen
Strand und das Herumliegen. Nach drei Tagen, in denen wir bei hohen Temperaturen
von früh bis spät zu Fuß unterwegs waren, war dieser Tag die reine Erholung.
Leider vergaßen einige sich einzucremen und mussten demzufolge einen
schmerzhaften Sonnenbrand hinnehmen.
Die
Wallfahrt endete mit dem Abschlussgottesdienst in Santuario del divino amore,
einer modernen Kirche, die erst vor sieben Jahren erbaut wurde.
Nachts
wurde dann durchgefeiert bis ...... bis zur Abfahrt am anderen Tag.
6. Tag
Bereits um sechs Uhr verluden wir unsere Koffer in den Bus und verließen nach
dem Frühstück um halb sieben Rom. Die Heimfahrt verlief wie die Hinfahrt ohne
Probleme und wir erreichten gegen 23:00 Lambertsneukirchen. Ein paar von uns
ließen den Abend noch auf der OGV Poolparty in Wulkersdorf ausklingen.
Insgesamt war es eine sehr abwechslungsreiche und sehr schöne Fahrt. Obwohl das
Wetter heiß war und enorme Menschenmassen in Rom unterwegs waren, und wir
überall ziemlich lange anstehen mussten, war diese Wallfahrt ein wunderschönes
Erlebnis. Wir waren eine gute Truppe, wo sich einer auf den anderen verlassen
konnte... und wir freuen uns, dass wir bei dieser Ministrantenromfahrt 2006
dabei sein durften.
TT
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